Sport

Scott steigt in Alligator-Teich für Par-Save

Bei der Honda Classic gehen einige Spieler hohes Risiko, um im Spiel zu bleiben.

19. März 2021

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Die Honda Classic auf der PGA Tour wird vom 18. bis 21. März in Palm Beach Gardens in Florida ausgetragen. Und auf der Anlage gibt es einige Teiche. Und Alligatoren in den Teichen. Davon ließen sich Tour-Pros wie Adam Scott aber nicht abschrecken. 

Immer wieder kullerten verzogene Bälle in das teilweise seichte Wasser, wo sie noch sichtbar und mehr oder weniger spielbar spektakuläre Rettungsschläge provozierten. 

"Ich habe mein 7er Eisen geblockt und als ich dort ankam, dachte ich, ich könnte den Ball noch spielen", kommentierte der australische Masters-Champion Adam Scott. Allerdings musste er einen Regelbeauftragten hinzuziehen, "weil unglaublich viele elektrische Kabel im Wasser um meinen Ball herum lagen, die ich entfernen musste".

Er konnte sie bewegen, seine Schuhe und Socken ausziehen, die Hose hochkrempeln, seine wasserdichte Jacke anziehen und mit seinem Lob-Wedge ins Wasser gehen. "Von dort aus habe ich ihn einfach wie einen vollen Bunkerschlag gespielt und auf etwa 12 Fuß an die Fahne gebracht." Scott lochte den Drei-Meter-Putt zum Par ein auf seinem Weg zu einer Eröffnungsrunde von eins unter und 69 Zählern, gut genug für ein geteilten 24. Platz.

Während Martin Kaymer an einem Par 4 eine Acht notieren musste und auf 77 Zähler kam und Matt Jones die Führung mit einer 61 übernahm (-9), stiegen noch weitere Pros ins Wasser. Der Däne Sebastian Cappelen sogar mit nacktem Oberkörper.

Sebastian Burow

Sebastian Burow
Chefredakteur Golf.de I myGOLF

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