Masters

Matsuyama setzt sich ab

Den Moving Day des Masters Tournament kann der Japaner Hideki Matsuyama perfekt nutzen.

11. April 2021

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Nachdem einige Stars wie Rory McIlroy, Brooks Koepka oder Dustin Johnson (und auch Bernhard Langer) den Cut beim Masters Tournament im Augusta National GC verpasst hatten und Justin Rose nach einer glänzenden Auftaktrunde nicht mehr ganz so glänzend nachlegen konnte, nutzte ein 29-jähriger Japaner die Gunst der Stunde. 

Hideki Matsuyama, der in der Hauptstadt Matsuyama in der Präfektur Ehime geboren wurde, hatte zwischen 2013 und 2017 schon mit einigen Top-Ten-Ergebnissen bei allen vier Majors auf sich aufmerksam gemacht. 2015 wurde er in Augusta schon mal Fünfter, im Jahr danach Siebter und 2020 im November geteilter 13. Ihn muss man nun also wirklich auf dem Schirm haben. Zumal er nach einer 65 von Runde drei ganze vier Zähler Vorsprung in den Finaltag trägt.

Matsuyama hatte am Donnerstag und Freitag Runden von 69 und 71 Zählern vorgelegt und bei den schweren Bedingungen - mit Wetterunterbrechung - den Moving Day mal so richtig nutzen können. Nach einem verhaltenen Auftakt mit etlichen Pars, gelang an Loch 7 eine erste Unterspielung. Und auf den Back Nine folgten dann vier Birdies und ein Eagle von Loch 15 zu makellosen 30 Zählern und insgesamt sieben unter Par für den Tag. 

Bei elf unter Par hat Matsuyama vier Zähler Vorsprung vor Xander Schauffele (68), Marc Leishman (70), Will Zalatoris (71) und Justin Rose, der sich nach einer wiederholten Par-Runde wieder neu sammeln und angreifen will.

"Die 68er Runde beim Auftakt meines ersten Masters werde ich niemals vergessen", erinnert sich Matsuyama. Diese Runde habe ihm damals noch als Amateur das Vertrauen gegeben, dass er sich unter den Pros behaupten könne und selbst auch wirklich Golf-Profi werden wolle. Nun, genau zehn Jahre später könnte er Japans erster Major-Champion werden. "Ich habe heute gut gespielt", so Matsuyama weiter. "Mein Spielplan wurde umgesetzt und hoffentlich kann ich morgen an meine gute Form anknüpfen."

Sebastian Burow

Sebastian Burow
Chefredakteur Golf.de I myGOLF

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