Ryder Cup

Sechs Rookies, kein Reed

Kapitän Steve Stricker nennt seine sechs Captain's Picks und lässt dabei einen Ryder-Cup-Star außen vor.

08. September 2021

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Seit dem Ryder Cup 2014 war Patrick Reed eine Konstante im US-amerikanischen Ryder-Cup-Team, die auf längere Sicht nicht mehr aus dem Duell gegen die Europäer wegzudenken war. Beim diesjährigen Kontinentalvergleich in Whistling Straits (24. bis 26. September) wird "Captain America", wie er anlässlich seiner Ryder-Cup-Vorstellungen getauft wurde, aber nicht dabei sein. Dies gab Captain Steve Stricker am Mittwoch bekannt. "Das war ein sehr schwieriger Anruf", so der 54-Jährige, den die Absage bis in die Nacht verfolgte. "Es war nicht einfach. Aber ich denke, es war wirklich die Ungewissheit bezüglich seiner Gesundheit und der Mangel an Spielpraxis, was mich zu dieser Entscheidung bewog." Reed verpasste zuletzt die ersten beiden Turniere der FedExCup-Playoffs, da er wegen einer schweren Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

In Absprache mit seinen Vize-Kapitänen Phil Mickelson, Fred Couples, Jim Furyk, Davis Love III und Zach Johnson vergab Stricker seine sechs Wild Cards stattdessen an folgende sechs Spieler: Tony FInau, Scottie Scheffler, Harris English, Jordan Spieth, Daniel Berger und Xander Schauffele. Damit besteht das US-amerikanische Team, das sieben der vergangenen neun Ryder-Cup-Ausgaben verlor, aus sechs Rookies. Der erfahrenste Spieler ist Dustin Johnson mit vier Teilnahmen. Scheffler rangiert als einziger der zwölf Teammitglieder außerhalb der Top 16 der Weltrangliste.

Padraig Harrington verkündet seine drei Captain’s Picks kurz nach der Beendigung der BMW PGA Championship in Wentworth.

Daniel Dillenburg

Daniel Dillenburg
Freier Redakteur

Daniel Dillenburg, schreibt seit 2013 über den schönen Golfsport und ist nun nach seinem Bachelorstudium im Fach Medienwissenschaft nach Wien gezogen. Artikel werden trotzdem noch in hochdeutsch verfasst.

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