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PGA Tour

Die Top Ten PIP-Profiteure

DIe PGA Tour zahlt ihren 100 Millionen US-Dollar schweren PIP-Bonuspool aus. Wie setzt sich die Rangliste zusammen und wer profitiert von dem Programm am meisten? Wir geben einen Überblick.

24. November 2022

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"Wenn dies ein Wettrüsten ist und die einzigen Waffen hier Dollarscheine sind, kann die PGA Tour nicht mithalten." So lautete die Ansage von PGA-Tour-Chef Jay Monahan vor einiger Zeit, als die LIV Golf Series einen Spieler nach dem anderen abwarb und man immer mehr um seine Vormachtstellung im Herrengolf bangte. Dass die Verantwortlichen der PGA Tour aber auch den Geldhahn ordentlich aufdrehen, um dem Milliardenprojekt aus Saudi-Arabien Paroli bieten zu können, zeigt unter anderem das im vergangenen Jahr erstmals in Kraft getretene "Player Impact Program" (kurz: PIP).

2021 wurden im Zuge des neuen Programms 40 Millionen US-Dollar an die zehn einflussreichsten Spieler auf der Tour ausgeschüttet. Die relevanten Faktoren zur Berechnung dieser Rangliste beinhalten in erster Linie nicht die sportliche Leistung des jeweiligen Spielers. Vielmehr wird bewertet, wie viele Sponsoren ein Spieler mitbringt oder wie beliebt jemand auf Google und in den sozialen Netzwerken ist. Ein Algorithmus berechnet dann den entscheidenden "Impact Score" und der Spieler mit dem höchsten Wert erhält eine satte Bonuszahlung - für 2021 betrug diese Summe acht Millionen US-Dollar.

Das PGA-Tour-Treueprogramm

Für 2022 wurde das Gesamtpreisgeld dieses Programms auf 100 Millionen US-Dollar angehoben. Und dieses Mal wurden nicht mehr nur zehn, sondern 20 Spieler entlohnt. Die PGA Tour will also die Topstars am Ende des Jahres dafür monetär belohnen, dass sie der Tour allein durch ihre Anwesenheit Medienwirksamkeit und öffentliches Interesse schenken. Anders formuliert: PIP ist das Treueprogramm der PGA Tour für die großen Namen. Und der größte Name von allen sackt am Ende auch die meiste Kohle ein. Wenig überraschend ging Tiger Woods das zweite Jahr in Folge als Sieger hervor und kassierte dafür 15 Millionen US-Dollar.

Bevor wir auf die restlichen Top Ten der PIP-Profiteure blicken, lesen Sie hier eine Auflistung der Faktoren, die für die diesjährige Berechnung des "Impact Scores" relevant waren (laut PGA Tour):

1) Internet-Suchanfragen: Anzahl der Suchanfragen nach dem Namen eines Spielers bei Google

2) Verdiente Medien: Anzahl der einzigartigen Nachrichtenartikel, die den Namen des Spielers enthalten

3) TV-Sponsor-Exposition: Dauer (Zeit), in der das Logo des Sponsors eines Spielers während der PGA TOUR-Übertragungen am Samstag und Sonntag auf dem Bildschirm erscheint

4) Bekanntheitsgrad: Der allgemeine Bekanntheitsgrad eines Spielers in der breiten US-Bevölkerung.

5) Soziale Medien: Social-Media-Punktzahl, die Reichweite, Konversation und Engagement eines Spielers berücksichtigt

Daniel Dillenburg

Daniel Dillenburg
Freier Redakteur

Daniel Dillenburg schreibt seit 2013 über den schönen Golfsport und ist nun nach seinem Bachelorstudium im Fach Medienwissenschaft nach Wien gezogen. Artikel werden trotzdem noch in hochdeutsch verfasst.

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