Tipps & Tests

Pflege-Tipps für Köpfe und Griffe

Ein Leitfaden, wie Sie Ihre Golfschläger in wenigen Schritten auf Vordermann bringen.

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Wir wollen nicht klagen und nach vorne blicken. Die nächste Golfrunde ist nicht fern. Wenn dann aber Ihr GolfEquipment beklagenswert aus dem Bag schaut, gibt es keine Entschuldigung, der Winter wäre zu kurz gewesen oder die Saison hätte unerwartet begonnen. Wir haben einen kleinen Leitfaden zusammengestellt, der helfen soll, das Beste aus Ihrer Ausrüstung herauszuholen.

Tipps zur Pflege der Schlagflächen:

Von ihnen hängt in entscheidendem Maß ab, ob der Ball macht, was Sie von ihm erwarten. Zu viel Dreck auf der Schlagfläche macht es - verständlicherweise - schwierig, den Ball berechenbar zu treffen. Auch die Rillen in der Schlagfläche sind enorm wichtig. Unsaubere Grooves verringern den Spin, was den Ballflug entscheidend beeinflusst. Der Ball nimmt dann nicht so viel seitliche Rotation an, fliegt nicht so ruhig und kann auf den Grüns nicht so schnell zum Halten gebracht werden.

  • Stellen Sie die Schlägerköpfe in einen Eimer mit lauwarmem Wasser …
  • … und geben Sie etwas Geschirrspülmittel dazu.
  • Nach etwas Einwirkzeit können Sie auch den hartnäckigen Schmutz in den Grooves mit einer handelsüblichen Bürste entfernen.
  • Um Rostgefahr zu vermeiden, sollten Sie die Schläger danach gründlich abtrocknen.
  • Wer seine Grooves auf Vordermann bringen will, mit einem "Groove Sharpener" die Kanten der Rillen schärfen und den Schlägern somit neuen "Biss" verleihen.
  • Sollten sich auf den Schlagflächen bereits die ersten Rostflecken gebildet haben, hilft ein gewöhnlicher Rostenferner aus dem Baumarkt (verdünnte Essigessenz geht auch).
  • Danach können Sie den Schlägern etwas Gutes tun und mit einem leicht eingeölten Tuch über die Köpfe gehen. Das hilft auch prophylaktisch gegen weitere Korrosion.

Tipps zur Pflege der Griffe

Ähnlich wichtig wie eine saubere Schlagfläche ist ein gut gepflegter Griff. Er bildet die Verbindung zwischen Schläger und Händen. Ohne Pflege und zu lange benutzt, verliert er seine Griffigkeit. So kann sich der Schläger leicht in der Hand verdrehen und es wird nahezu unmöglich, square an den Ball zu kommen.

  • Stellen Sie die Griffe kurz (!) in eine lauwarme Seifenlauge.
  • Danach werden die Griffe mit einem einfachen Frotteetuch trocken gerubbelt.
  • Manche Profis schwören darauf, Griffe mit feinem Schleifpapier aufzurauen.
  • Sollten Sie auf Ihren Griffen bereits einige besonders abgenutzte Stellen finden, sollten Sie in Erwägung ziehen, Ihre Griffe zu erneuern. (Profis wechseln ihre Griffe etwa vier Mal pro Jahr.)
Sebastian Burow

Sebastian Burow
Chefredakteur Golf.de/Mygolf

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