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Regelwerk 2023

Fünf wichtige Regeländerungen

Die R&A und die USGA haben mit Wirkung zum 1. Januar 2023 eine Aktualisierung der Golfregeln vorgestellt, welche nun leichter verständlich und anwendbar sein sollen.

14. November 2022

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2019 gab es zuletzt eine umfasssende Änderung des Regelwerkes, nun haben die dafür zuständigen Institutionen von der R&A und der USGA eine weitere Modifizierung angekündigt. Die neuen Golfregeln treten am 1. Januar 2023 in Kraft. /

Die Ausgabe 2023 setzt den Schwerpunkt sowohl auf Inklusion als auch auf Nachhaltigkeit. Zum ersten Mal wurden die geänderten Regeln für Spieler mit Behinderungen vollständig in die Spielregeln integriert, ohne dass eine lokale Regel verabschiedet werden musste. Die digitalen und mobilen App-Zugänge sollen gefördert und gleichzeitig die Produktion und der Vertrieb von mehr als vier Millionen gedruckten Büchern erheblich reduziert werden. Zudem wurden mehrere Strafen gelockert und die Sprache angepasst, um Golfern auf allen Spielebenen zu helfen. Ein Blick auf die fünf wichtigsten Änderungen.

Golfer mit Behinderung und Handicap-Berechnung

Zu den wichtigsten Änderungen gehört unter anderem die Regelung für Spieler mit Behinderungen, die nun Teil der Regeln wurden und für alle Spieler gelten, die unter die in Regel 25 genannten Kategorien fallen.

Mit dem anhaltenden Wachstum des digitalen Scorings nach der Einführung des World Handicap Systems wurde Handicap-Nutzung im Stroke Play verändert. Spieler müssen fortan ihr Handicap nicht mehr auf ihrer Scorecard im Stroke Play anzeigen. Das Komitee ist dafür verantwortlich, die Handicap-Schläge des Spielers für den Wettbewerb zu ermitteln und daraus die Nettopunktzahl des Spielers zu berechnen.

Gebrochener Golfschläger (photo by Parnupol TK / Shutterstock.com)

Schlägerbruch, äußere Einflüsse und neues Erleichterungsverfahren

Die Regel bezüglich der Ersetzung eines beschädigten Schlägers wurde modifiziert, sodass ein Spieler einen Schläger ersetzen kann, der während einer Runde beschädigt wurde, sofern der Spieler ihn nicht durch Missbrauch beschädigt hat.

Eine neue Ausnahme sieht vor, dass ein ruhender Ball ersetzt werden muss, wenn er sich in einen anderen Bereich des Platzes durch äußere Natureinflüsse bewegt oder außerhalb der Grenzen zum Stillstand kommt, nachdem er fallengelassen, platziert oder ersetzt wurde.

Das häufig im Penalty-Bereich angewandte Erleichterungsverfahren auf der rückwärtigen Linie zwischen Loch und Ball wurde vereinfacht. Spieler müssen ihren Ball direkt auf der Linie fallen lassen und der Ball muss innerhalb einer Schlägerlänge von derjenigen Stelle zum Liegen kommen, an der er fallen gelassen wurde.

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Robert M. Frank

Robert M. Frank
Leitender Redakteur

Nach abgeschlossenem Sportwissenschaft-Studium an der TU München ab 2008 als freier Autor/Reporter/Sportjournalist für Online-Portale, Tageszeitungen, Zeitschriften und Agenturen tätig. Der gebürtige Münchner, Jahrgang 1981, stieß 2018 zum Redaktionsteam hinzu und ist seit März 2022 Leitender Redakteur bei myGOLF.de. Golferische Heimat: Gut Rieden in Starnberg

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