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Nadal Sechster bei Golfturnier

Rafael Nadal gönnt sich einen Tapetenwechsel und schlägt bei der Balearen-Meisterschaft auf seiner Heimatinsel ab.

28. Oktober 2020

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Andy Murray, Pete Sampras oder Roger Federer. Die Liste der professionellen Tennisspieler, die in ihrer Freizeit gerne mal den gelben Filz- mit dem weißen Kunststoffball austauschen, ist lang. Auch Rafael Nadal ist seit Jahren auf den Golfplätzen dieser Welt unterwegs. So wie am vergangenen Wochenende, als er bei der Balearen-Meisterschaft auf seiner Heimatinsel Mallorca teilnahm. Das Turnier, bei dem insgesamt 60 Amateure und Profis antraten, wurde über drei Tage auf dem Platz in Llucmajor ausgetragen.

Nadal konnte einmal mehr seine außerordentlichen Fähigkeiten mit dem Golfball unter Beweis stellen und wurde nach Runden von 74, 74 und 77 Schlägen Sechster. Zwar fehlten ihm am Ende zehn Schläge auf den Sieger Sebastian Garcia, bedenkt man aber, dass der 13-malige French-Open-Sieger hauptberuflich Tennisspieler ist und seit Jahren zu den Top 3 der Welt gehört, dann sind solche Ergebnisse schon erstaunlich.


(Rafael Nadal, Photo by Cristian Trujillo/Quality Sport Images/Getty Images)

Doch positive Golfmeldungen vom 34-Jährigen kommen nicht wirklich überraschend. Immerhin hat Nadal ein Handicap von 0,3 und auch schon während der Corona-Pause im Sommer verpasste er den Sieg bei einem Golfturnier nur knapp. Auf der Finalrunde lag der Spanier dort teilweise in Führung und wurde letztlich Vierter.

Nach dem erfolgreichen Intermezzo wird Nadals Bag nun aber wahrscheinlich erstmal wieder im Keller verschwinden. Ab dem 2. November geht der 20-fache Grand-Slam-Sieger nämlich beim Paris Masters in Bercy an den Start. Mit Platz sechs würde sich die Nummer zwei der Tenniswelt dann vermutlich nicht zufriedengeben. Bei dieser Sportart zählt für Nadal nur der Titel.

Daniel Dillenburg

Daniel Dillenburg
Freier Redakteur

Daniel Dillenburg, schreibt seit 2013 über den schönen Golfsport und ist nun nach seinem Bachelorstudium im Fach Medienwissenschaft nach Wien gezogen. Artikel werden trotzdem noch in hochdeutsch verfasst.

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