European Tour

Kieffer beeindruckt erneut

Am Finaltag der Gran Canaria Open verbessert sich Maximilian Kieffer mit der besten Runde des Tages auf den zweiten Platz.

25. April 2021

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Nur eine Woche nach der dramatischen Playoff-Niederlage bei der Austrian Golf Open fehlte Maximilian Kieffer erneut nicht viel zu seinem ersten Titel auf der European Tour. Dank einer starken 62 (-8) am Finaltag der Gran Canaria Open verbesserte sich der 30-Jährige auf den zweiten Platz bei einem Gesamtergebnis von 22 unter Par. Auf dem Weg zur besten Runde des Tages notierte Kieffer unter anderem ein Eagle auf der Zehn und chippte auf der 16 zum Birdie ein. Der gebürtige Bergisch Gladbacher blieb allein auf den Back Nine des Meloneras Golf sechs Schläge unter Par.

Am Ende fehlten Kieffer drei Zähler auf den Südafrikaner Garrick Higgo, der mit 63 Schlägen (-7) die zweitbeste Runde des Tages unterschrieb. Für den 21-Jährigen war es der zweite Erfolg auf der European Tour, nachdem er bei der Open de Portugal 2020 seinen ersten Titel feierte.

Kieffer wusste am Sonntag insbesondere mit seiner Leistung auf den Grüns zu überzeugen. Mit nur 22 Putts war er der beste Putter im Feld. Dank der beiden zweiten Plätze in Folge wird Kieffer nun als 16. des Race to Dubai geführt und liegt damit sogar noch einen Platz vor dem Sieger Higgo.

Einen ebenfalls glänzenden Finaltag erwischte Marcel Schneider, der sich dank einer 65 (-5) in die Top Ten verbesserte. Der 31-Jährige beendete seine Runde mit einem Eagle auf dem abschließenden Par 5.

Der Österreicher Matthias Schwab, der als Zweitplatzierter in den Sonntag ging, fiel nach einer Par-Runde auf den geteilten achten Rang (-16) mit Schneider zurück.

In der kommenden Woche steht mit der Tenerife Open das zweite von drei aufeinanderfolgenden Turnieren in Spanien auf dem Programm. Bei der aktuellen Form zählt Kieffer auch da zu den Top-Favoriten auf den Sieg.

Daniel Dillenburg

Daniel Dillenburg
Freier Redakteur

Daniel Dillenburg, schreibt seit 2013 über den schönen Golfsport und ist nun nach seinem Bachelorstudium im Fach Medienwissenschaft nach Wien gezogen. Artikel werden trotzdem noch in hochdeutsch verfasst.

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