Training

Richtig driven bei Wind

Golf&ich-Duo räumt mit falschen Vorstellungen auf, wie der Driver bei Wind zu schlagen ist.

Artikel teilen:

Viele Golfer versuchen, bei Wind von der Seite mit einem Draw oder Fade entgegen zu steuern und bei Gegenwind den Ball flacher zu schlagen, indem sie ihn flacher aufteen. "Das können Sie tun, wenn Sie Tiger Woods heißen", sagt James Taylor. Der PGA-Pro des Golf&ich-Duos rät im Trainingstipp: "Wenn der Wind von der Seite kommt, sollten Sie sich einfach etwas zu dieser Seite ausrichten, einen ganz normalen Schlag machen und den Ball vom Wind zurück zum Ziel kommen lassen."

Bezüglich der Brise frontal von vorne wurde der TV-Moderator im Golf&ich-Team, Oliver Sequenz, aufgeklärt, nicht den Ball flacher aufzuteen. "Im Gegenteil", versichert Taylor: "Wenn Sie den Ball im unteren Bereich der Driver-Schlagfläche treffen, bekommt er tatsächlich mehr Spin, schraubt sich mehr nach oben und es entsteht der gegenteilige Effekt von dem, was wir eigentlich wollen."

Demnach der Golf&ich-Tipp bei Gegenwind: "Höher aufteen und versuchen, den Ball oben auf der Schlagfläche zu treffen. Der Ball wird mit weniger Spin höher starten, besser seine Richtung halten und mehr Länge produzieren."

Olli und James fassen zusammen: Bei Wind von der Seite in Richtung des Winds schießen, kommt er von vorne, höher aufteen, und bei Wind von hinten, den ganz normalen Schlag machen. "Der hilft eh immer."

 

Sebastian Burow

Sebastian Burow
Chefredakteur Golf.de/Mygolf

Ähnliche Artikel