Training

Der Chip-Drive - sicher das Fairway treffen

Wenn der Ball vom Tee wirklich ganz sicher auf einem engen Fairway landen soll, dann rät PGA-Pro Marcus Bruns zu einer Art Chip mit dem Driver.

07. Oktober 2021

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Nicht immer funktioniert der Driver so, wie man sich das vorstellt. Mal ist man verkrampft, mal verunsichert. Und manchmal ist man schlicht nicht in der Lage, den Schwung abzurufen, den man gerade eben auf der Range noch konnte. In diesem Video-Trainingstipp zeigt Ihnen Marcus Bruns einen Schlag, mit dem Sie an solchen Tagen trotzdem das Fairway sicher treffen können.

Der PGA-Pro vom GC Syke bei Bremen sagt: "Der Chip-Drive ist ein Sicherheitsschlag, der während einer schwierigen Runde helfen wird, den Ball gerade, weit und sicher auf die Bahn zu bringen. Ein gut getroffener Chip-Drive fliegt eher flach und wird trotzdem lange rollen. Er ist weniger windanfällig und kann helfen, ein sicheres Gefühl am Abschlag wiederzuerlangen."

So funktioniert der Chip-Drive

  • Setup: Ball etwas niedriger und etwa eine Schlägerkopfbreite mehr zur Mitte hin aufteen. Kürzer greifen, ohne den Griff zu verändern. Etwa zwei Finger breit vom Griffende.
  • Schwung: Die Bewegung ist nur etwa halb so groß wie beim vollen Drive. Stellen Sie sich einen etwas runderen, flacheren Schwung vor. Trotz der kleineren Bewegung immer durch den Ball schwingen. Die Hände bleiben beim Chip-Drive passiv. Der Ball wird eher vom Tee gewischt.

Tipp: Der Chip-Drive lässt sich hervorragend als Aufwärmübung in das reguläre Driver-Training einbauen. Er sollte daher regelmäßiger Bestandteil jeder Übungseinheit sein. Ihn für den Notfall im Repertoire zu haben, wird mehr Selbstbewusstsein und Sicherheit für jede Runde bringen.

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Sebastian Burow

Sebastian Burow
Chefredakteur Golf.de I myGOLF

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