Training

Cool bleiben am Tee

Frank Adamowicz hat vier Faktoren, die Sicherheit gegen die Nervosität bieten.

04. September 2020

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"Ich kenne keinen Golfer, der beim ersten Abschlag nicht nervös ist. Nervosität ist gut. Im gewissen Maß hilft sie uns, die Sinne zu schärfen", beteuert Frank Adamowicz. "Allerdings sollte sie nicht in Panik ausarten. Das ist kontraproduktiv." Gemeinsam mit Christophe Speroni hat der Europameister und mehrmalige Deutsche Meister (als Trainer) Ende 2018 das Buch Golf 4.0 - Die größten Mythen und Fehler im Golf mit mehr als 40 Videos per QR-Code veröffentlicht, u.a. auch über Nervosität am Abschlag.

Der ehemalige Playing-Pro und langjährige Nationaltrainer des DGV verrät Ihnen im Video-Trainingstipp auf Golf.de einige Faktoren, die Sicherheit gegen die Nervosität vor dem ersten Abschlag geben.

Der 1. Abschlag macht nur 1 Prozent aus

Dem ersten Abschlag wird viel zu große Bedeutung beigemessen. Der Durchschnittsgolfer spielt auf 18 Löchern etwa 100 Schläge. Dann macht der erste Abschlag gerade mal einen Prozent aus. Sind Sie bei den restlichen 99 Prozent Ihrer Schläge etwa auch so nervös? Mit Sicherheit nicht.

Hier kommt die Pre-Shot-Routine ins Spiel. Wenn Sie sich auf das Zielen konzentrieren und in Ihrem Automatismus befinden, bleibt wenig Raum für störende Gedanken. Also: Auch wenn das Fairway noch so breit ist, suchen Sie sich auf jeden Fall ein Ziel.

Vier Faktoren, die Sicherheit gegen die Nervosität vor dem ersten Abschlag geben:

  • Positive Schlägerwahl
  • Ziel suchen, wo der Ball landen soll
  • Routine finden, hinter den Ball gehen
  • Rhythmus im Schwung haben

Wenn Sie das bei jedem Schlag - auch beim ersten Abschlag - befolgen, fällt es Ihnen leichter, am ersten Tee cool zu bleiben.

Sebastian Burow

Sebastian Burow
Chefredakteur Golf.de/Mygolf

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