Putten

Das ABC des Puttens

Die Puttbewegung gehört zu den einfachsten Abläufen im Golf. Es gibt dennoch einige Grundregeln, die man für ein erfolgreiches Putten beachten sollte.

04. September 2020

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Der Griff beim Putten ist anders als beim vollen Schwung, sehr individuell und bietet jede Menge Freiraum. Idealerweise nutzen Sie einen Griff, bei dem sich Ihre Handgelenke möglichst wenig bewegen. 

Praktisch ist ein Griff, der mehr durch die Handflächen läuft und weniger in den Fingern gehalten wird. Die klassische Variante ist der "Reverse-Overlap". Die Daumen liegen dabei oben auf dem Griff, der rechte Zeigefinger ist gestreckt. Füße, Knie, Hüfte und Schultern sind parallel zur Ziellinie ausgerichtet. Der Oberkörper ist mehr gebeugt als bei einem normalen Schwung. Der Kopf ist direkt über dem Ball und ermöglicht es, gerade nach unten zu schauen. Die Position des Balls ist unter dem linken Auge (für Rechtshänder). Eine gute Methode, diese Ballposition einzustudieren, sehen Sie im Video.

Das Verhältnis von Ausholen und Durchschwung ist optimalerweise circa ein Drittel zu zwei Drittel. Wichtig ist dabei, dass Sie durch den Ball beschleunigen. Wenn Sie jetzt noch ein "tiefes" Finish halten, steht einer besseren Putt-Statistik nichts mehr im Weg. Am Ende der Putt-Bewegung gilt es, das Finish zu halten. Beobachten Sie dazu die Spieler auf der Tour: Hier ist schön zu sehen, dass viele Spieler ihren Putter im Finish halten. Dadurch wird vermieden, die Schlagfläche zu verdrehen oder die Puttbewegung zu früh abzustoppen.

Tipps für bessere Putts

  • Griff: Je passiver die Handgelenke, desto besser
  • Füße, Knie, Hüfte, Schultern parallel zur Ziellinie
  • Ballposition ist unter dem linken Auge (für Rechtshänder)
  • 1/3 Rückschwung, 2/3 Durchschwung
  • Tiefes Finish
  • Körperwinkel beibehalten
  • Nur den Kopf drehen, um dem Ball nachzuschauen
Sebastian Burow

Sebastian Burow
Chefredakteur Golf.de/Mygolf

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