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Entdeckerreise nach Korea: Spitzengolf mit einem Hauch Exotik

Die Golf-Destination Korea wird mit ihrer Kombination aus First-Class-Resorts, Kultur, Natur und Kochkunst zum neuen Top-Ziel.

24. September 2020

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Korea - das ist Neuland für fast jeden Golfer aus dem deutschsprachigen Raum. Eine Ahnung von Exotik verbindet sich mit dieser Destination und dieses bei Reisen so faszinierende Gefühl, dass man auf ein Land trifft, das viel zum Entdecken verspricht. 

Eigentlich gilt die asiatische Insel in der Golfszene ja ohnehin als Schwergewicht, seitdem Se-Ri Pak 1998 anfing als erste Asiatin die Golfwelt zu erobern. Seitdem hat sich Korea zur Vormacht im internationalen Damengolf entwickelt, sorgt Jahr für Jahr für Major-Siegerinnen und glänzt mit einem perfekten Nachwuchssystem. 

Spitzen-Designer und mehr als 500 Plätze

Für den Reisenden bedeutet dies: Korea ist in Sachen Golf bestens entwickelt. Wer nach den Namen bekannter Golf-Designer sucht - hier haben sich weit mehr von ihnen verwirklicht als im deutschsprachigen Raum. An Spitzenplätzen mit internationalem Format mangelt es unter den mehr als 500 Golfplätzen nicht. Und die Tatsache, dass immer mehr von ihnen inzwischen für Gäste und Greenfee-Spieler ihre Tore öffnen, macht es auch dem Europäer leichter einen Blick auf diese doch so andere Kultur zu werfen.

Eine Reise nach Korea ist eine Exkursion der Sinne. Die Vielfalt an Eindrücken ist immens, der Gegensatz zwischen Moderne und Historie erstaunlich. Hochmoderne Millionenstädte wie Seoul bestehen neben unzähligen Parks und stillen Rückzugsgebieten in den Bergen und am Meer. Und auch für die Golfplätze gilt: Dies ist eine Destination der Gegensätze: Da sind hochexklusive Resorts wie der South Cape Owners Club auf der Insel Namhae und eher vielbesuchte touristische Gegenden wie Jeju Island, wo sich auch der Club at Nine Bridges befindet. Er zählt wie der South Cape Owners Club zu den fünf besten Plätzen des Landes und war mehrmals Schauplatz von Turnieren der PGA Tour und der LPGA Tour. Jeju Island, seit 1995 als Schauplatz der Johnnie Walker Championship auch international bekannt, hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt zu einer Destination für Golfer entwickelt, die über die Insel verteilt auf fast 20 Anlagen treffen. Hier gehören auch das Black Stone Golf Resort und der Pinx Golf Club mit dem Podo Hotel zur Spitzengruppe. 

Minimalistische Architektur, herausragende Kochkunst - Authentizität ist wichtig

Der Zen Minimalismus prägt nicht nur den Stil des Boutique Hotels Podo. Es ist wie so viele der Clubhäuser und Hotels Koreas von einem international renommierten Architekten - in diesem Fall Itami Jun - entworfen worden. Egal ob modernes Spitzenhotel oder klassisches Waon, wie man die traditionellen Steinhäuser auf der Insel Jeju nennt, auch im Falle der B&Bs bezaubert die schlichte Kombination an Materialien.

Es ist ein Gefühl von Echtheit, von Nicht-Verkünsteltem, das den Besucher hier auf der Reise überkommt. Klare Linien, Naturmaterialien, im Falle des Essens viel Grün, viel Fisch, Sojabohnen, Chilipaste, Kimchi. Die sogenannte Klosterkost des Landes, die sich nochmal von der regulären Koreanischen Küche abhebt, hat in den vergangenen Jahren für viel Aufmerksamkeit gesorgt und sogar Michelin-Sterne eingeheimst. Diese authentische Form des Kochens gilt obendrein als extrem gesund. Wer in einem der Klosterrestaurants dann noch die klassischen Gepflogenheiten der Esskultur mitmacht, hat ein Ausnahme-Erlebnis, das er so schnell nicht vergessen wird. 

Kunst & Kultur als Teil der Reise

Wer sich zu Beginn der Reise einen ersten Überblick hinsichtlich Kunst und Kultur des Landes verschaffen will, startet am besten mit dem Nationalmuseum in Seoul und wählt dann zwischen den zahlreichen Tempelstätten oder kleineren Museen der Hauptstadt aus. Ein Highlight bleibt zum Beispiel der Changdeokgung-Palast, der als perfekte Kombination aus Architektur und Gartengestaltung gilt. Der geheime Garten, einst nur für den König des Landes zugänglich, ist ein Rückzugsort der besonderen Art in der hochmodernen Stadt.

Golfplätze & Resorts

1545 Heungseon-ro, Changsun-myeon, Namhae-gun, Gyeongsangnam-do

Es gibt Golfkenner die sagen, dies sei der coolste Platz in der Welt des Golfsports. Fest steht: Er ist atemberaubend, ungewöhnlich, ein Muss für alle Besucher Koreas. Vom US-Fachmagazin Golf Digest wurde er 2020 als die Nummer eins des Landes und einer der besten Plätze in ganz Asien klassifiziert. Der 18-Löcher-Kurs auf der Insel Namhae war erstmalig 2013 für Besucher geöffnet und faszinierte von Beginn an mit seinem dramatischen Gelände entlang der Klippen der Insel. Designed von Kyle Phillips bietet die Anlage Meerblicke von allen 18 Löchern, perfekten Pflegezustand und spielerischen Anspruch, der vor allem um die Grünkomplexe klar wird. Nicht zu vergessen die drei Par-3-Löcher am Wasser, die oftmals mit den Bahnen Nummer 7 von Pebble Beach und Nummer 16 in Cypress Point verglichen werden. 

Der Unternehmer Jae Bon Chung hat sich hier den Traum von einem außergewöhnlichen Resort erfüllt, das mit seinem futuristischen Clubhaus mit direktem Blick auf eine Bucht auch Architekturkenner zum Staunen bringen dürfte. Er wollte ein Erlebnis für die Sinne schaffen, beschrieb Chung seine Vorstellungen bei der Eröffnung des Resorts. 

Dazu passt auch das faszinierende Teehaus am Rande des 15. Lochs, das man durch eine Art dreieckigen Graseingang betritt. Minimalistische Ausstattung gepaart mit maximalen Ausblicken. Der Eindruck einer riesigen Glasmuschel lädt ein zum Bleiben.  

Greenfee: Das Greenfee variiert je nach Saison zwischen umgerechnet zirka 150 und knapp 300 Euro plus Caddie oder Cart. 

  • Hotel

Das kleine mit sieben Sternen geratete Hotel mit 49 Suiten direkt an der Küste und zehn Häusern an den Klippen bringt selbst verwöhnte Kunden zum Staunen und gilt als das beste Golfresort des Landes.  Die aufstrebenden Architekten Jo Byeong-soo and Jo Minseok haben hier ein Stück Kunst geschaffen, ebenso wie der Landschaftsarchitekt Jeong Yeong-seon im Außenbereich. Der Anspruch "The World’s most artistic healing place" zu sein, wird einerseits durch die Stille der Natur und die Schönheit der Ausblicke erfüllt, andererseits aber auch durch ein Spa, das seinesgleichen sucht, sowie herausragende Küche. Geboten wird nicht nur asiatische sondern auch westliche Kost. 

Weitere Sehenswürdigkeiten auf der Insel Namhae.

2101 Sekdal-dong Seogwipo-si Jeju (Jungmun Resort Complex)

Der Jungmun Beach Golf Club zählt zu den Klassikern des Landes. 1981 eröffnet und 1995 Schauplatz der Johnnie Walker Championship gilt der Platz mit seinen zahlreichen Löchern entlang der Küste als optisch spektakulär. Während die ersten neun Bahnen eher landeinwärts verlaufen und die Sicht auf den Berg Hallasan erlauben, ziehen sich die zweiten Neun am Meer entlang. 

Aufgrund des milden Klimas der Vulkaninsel Jeju selbst im Winter ist das Resort eines der beliebtesten Ziele Koreas und reizt daneben mit seinem spielerischen Anspruch. Mit 6.820 Meter gilt der Platz als der längste Kurs des Landes und wird deshalb gerne für größere Turniere genützt. 

Für Gäste beeindruckend bleibt das mehr als 3.200 Quadratmeter große Clubhaus im Stil eines traditionellen Koreanischen Hauses. 

Greenfee: Abhängig davon, ob man im Resort oder außerhalb übernachtet und je nach Saison variieren die Raten stark. Sie beginnen bei zirka 60 Euro pro Runde ohne Cart und liegen bei maximal rund 100 Euro. Achtung: Reservierungen sind mindestens einen Monat vorher nötig. 

  • Hotel

Auf der Insel Jeju gibt es zahlreiche Unterkünfte, im Resort liegt ein preisgünstiges Mittelklasse-Hotel mit 48 Zimmern. 

Am Jungmun Beach befindet sich aber auch The Shilla Jeju das beste Hotel der Insel mit spektakulären Blicken aufs Meer und mehr als 400 Kunstwerken von Salvador Dalí und anderen international bekannten Künstlern.

Shopping

Traditionelle Lackarbeiten, Seidenstoffe, Keramik und Porzellan - wer auf der Suche nach dem besonderen Stück ist, steht in Korea vor der Qual der Wahl. Überlieferte Handwerkertechniken führen in vielen Fällen zu außergewöhnlichen Exponaten. Wer will, kann übrigens auch selbst tätig werden. In Gochang, als Hauptstadt der Keramik bekannt, kann man zum Beispiel den Kurs "Dirt & Fire" belegen und Keramik nach traditioneller Technik herstellen. 

Währung und Greenfees

Die Greenfees ausgewiesen in der Währung Won entsprechen in etwa dem Niveau amerikanischer Plätze. Gezahlt wird in den Golfclubs üblicherweise mit Kreditkarte. Nachdem in den Top-Resorts auch der Pflegezustand und das Design der Plätze sowie der Service mindestens dem amerikanischen Standard entspricht, kann man eher von einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen. Für einen Platz wie den South Cape Owners Cup müsste man in den USA wahrscheinlich ein höheres Greenfee einplanen.  

Sprache & Verkehr

Englisch wird in den Hotels und speziell auch in den Großstädten gesprochen. Auch die Schilder auf den Autobahnen und im öffentlichen Nahverkehr sind meist in lateinischer Schrift und nicht nur in Koreanisch gehalten. 

Visum

Normalerweise gilt in Süd-Korea die Regel, dass Touristen und Geschäftsreisende für 90 Tage visumfrei einreisen können. Diese Regel ist allerdings derzeit aufgrund der Corona-Krise ausgesetzt. 

Beste Reisezeit

Korea hat wie Deutschland vier Jahreszeiten. Im Frühjahr und Herbst ist das Wetter gemäßigt und für Golfer ideal, die Monsunzeit zwischen Juni und August gilt als feucht und heiß. Der Winter in Süd-Korea ist kalt. Eine Ausnahme macht zum Beispiel die Insel Jeju mit ihrem ganzjährig milden Klima. 

Weitere Informationen: Die Koreanische Zentrale für Tourismus unterstützt bei Fragen und Planungen der Korea-Reise.

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