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Buntes

Zwei Golferinnen in Forbes Liste

Mit Jin Young Ko und Nelly Korda schaffen es zwei Golferinnen in die aktuelle Forbes' Top-10-Liste der bestbezahlten Sportlerinnen der Welt.

06. April 2022

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Wer waren die bestverdienenden Sportlerinnen des vergangenen Jahres? Dieser Frage geht die Zeitschrift Forbes seit jeher auf den Grund. Nun veröffentlichte das US-Wirtschaftsmagazin die Liste mit den "Highest-Paid Female Athletes" 2021 und erneut wird das Ranking von Tennisspielerinnen dominiert. Jedoch nicht mehr so stark wie im Vorjahr, als noch neun der zehn Athletinnen aus dem Tennissport kamen.

Mit Gesamteinnahmen in Höhe von 57,3 Millionen US-Dollar konnte die Japanerin Naomi Osaka ihren Titel als bestbezahlte Sportlerin der Welt verteidigen. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen ihre Einnahmen um 20 Millionen US-Dollar. Von der Gesamtsumme gehen derweil nur 2,3 Millionen US-Dollar auf verdientes Preisgeld, beziehungsweise "On-The-Field-Earnings", zurück. Osakas "Off-The-Field-Earnings", die unter anderem Sponsoringeinnahmen oder auch Einnahmen aus unternehmerischen Tätigkeiten zusammenfassen, wurden für das vergangene Jahr auf satte 55 Millionen US-Dollar angesetzt.

Neben Osaka schafften es vier weitere Tennisspielerinnen unter die Top Ten. Auf Platz zwei und drei folgen die Williams-Schwestern Serena (45,9 Mio.) und Venus (11,3 Mio.). Aber auch zwei Golferinnen konnten 2021 ordentlich abräumen. Jin Young Ko rangiert als bestverdienende Golferin auf dem sechsten Platz mit Einnahmen in Höhe von 7,5 Millionen US-Dollar. Bei der LPGA-Spielerin des Jahres ist das Verhältnis Preisgeld zu Sponsoring deutlich ausgeglichener. Auf dem Platz verdiente Ko 3,5 Millionen US-Dollar, davon allein 1,5 Millionen durch ihren Sieg bei der CME Group Tour Championship. Neben dem Platz kamen weitere Einnahmen in Höhe von vier Millionen US-Dollar dazu. Zu Kos Top-Sponsoren zählen unter anderem LG Electronics sowie Korean Air.

Die zweite Golferin in den Top Ten ist Nelly Korda auf Rang neun. Die Weltranglistenerste kam 2021 laut Forbes auf Gesamteinnahmen in Höhe von 5,9 Millionen US-Dollar, wovon 2,4 Millionen auf verdiente Turnierpreisgelder zurückgehen. Etliche Sponsoringdeals mit Firmen wie Hanwha Q Cells oder UKG spülten Mehreinnahmen in Höhe von 3,5 Millionen US-Dollar in die Kasse der 23-Jährigen, die zudem kürzlich in Forbes‘ "30 Under 30"-Liste für 2022 auftauchte. Vergleicht man übrigens die Gesamteinnahmen der weiblichen Top 10 aus 2020 mit der aus dem vergangenen Jahr, so ist ein Anstieg von 23 Prozent zu verzeichnen. Steuern sowie Agentengebühren werden bei diesen Forbes-Listen nicht abgezogen, weswegen die Zahlen insgesamt mit Vorsicht zu genießen sind.

Hier geht es zur kompletten Top-Ten-Liste >>>

Daniel Dillenburg

Daniel Dillenburg
Freier Redakteur

Daniel Dillenburg schreibt seit 2013 über den schönen Golfsport und ist nun nach seinem Bachelorstudium im Fach Medienwissenschaft nach Wien gezogen. Artikel werden trotzdem noch in hochdeutsch verfasst.



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