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German Masters

Harm jagt Spitzenduo

Leonie Harm mischt beim Heimspiel weiter ganz oben mit, einzig die beiden Schwedinnen Jessica Karlsson und Maja Stark sind vor dem Finaltag in Berlin-Brandenburg besser platziert als die deutsche Proette.

02. Juli 2022

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Als beste Deutsche ist Leonie Harm vor der Finalrunde mittendrin im Rennen um den Titel beim Amundi German Masters. Nach sieben aus dem Vortag aufgrund einer Regenunterbrechung nachgeholten Löchern am Morgen startete die 24-Jährige am Samstagnachmittag in ihre dritte Runde. Ihre Bilanz dabei: Fünf Birdies, zwei Bogeys und eine starke 69 (-3) unter dem Strich. /""

Nach drei von vier Runden sowie einem Gesamtergebnis von zehn unter Par fehlen der 24-Jährigen vom GC St. Leon-Rot vier Schläge auf die Führende Jessica Karlsson, die das Feld mit einem Score von 202 (1-14) knapp vor ihrer Landsfrau Maja Stark (203 / -13) anführt. Harm (206 / -10) teilt den dritten Platz mit Longhitterin Carmen Alonso aus Spanien, der am Samstag eine 67 (-5) gelang.

Cowan mit starker 68 

Olivia Cowan hatte sich bereits zum Auftakt des Turnieres der Ladies European Tour darüber gefreut, dass sich ihr Spiel nach ihrer Verletzungspause (Golferellenbogen) vor einigen Wochen immer weiter stabilisiert. Dementsprechend zufrieden war Cowan, 26, mit ihrer 68 (-4) am Samstag. "Es hätten noch ein paar Putts fallen können, aber grundsätzlich war alles in Ordnung", bilanzierte sie. Als geteilte Fünfte (unter anderem schlaggleich mit Linn Grant) hat sie vor dem Finale nur fünf Schläge Rückstand auf die Führende und geht ebenfalls mit Titelchancen in den Finaltag. 

Einen weiteren Zähler zurück folgt Polly Mack, die am Moving Day mit 70 Schlägen (-2) von ihrer Runde zurück ins Clubhaus kam. Die Berlinerin spielt in der Heimat erst ihr drittes Turnier als Profi und notierte auf ihren Back Nine zwei sensationelle Eagles.

Olivia Cowan beim German Masters (photo by Stephan Bluemer)

Henseleit verliert an Boden

Esther Henseleit war nach ihrer 70 (-2) inklusive sieben Birdies nicht ganz zufrieden, da die Proette aus Varel auch fünf Schlagverluste auf die Karte schreiben musste. Die 23-Jährige blickte bereits auf das Finale voraus: "Ich habe einige Birdies gemacht, aber leider waren auch zu viele Bogeys dabei. Am Ende konnte ich es nicht ganz zusammenhalten. Das Ergebnis ist ok, auch wenn ich mir gewünscht, dass es noch etwas tiefer geht. Der Platz ermöglicht viele Birdies und im Golf weiß man nie, was passiert."

Robert M. Frank

Robert M. Frank
Leitender Redakteur

Nach abgeschlossenem Sportwissenschaft-Studium an der TU München ab 2008 als freier Autor/Reporter/Sportjournalist für Online-Portale, Tageszeitungen, Zeitschriften und Agenturen tätig. Der gebürtige Münchner, Jahrgang 1981, stieß 2018 zum Redaktionsteam hinzu und ist seit März 2022 Leitender Redakteur bei myGOLF.de. Golferische Heimat: Gut Rieden in Starnberg



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