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German Challenge

Nächster Champion aus Spanien

Bei der zweiten Auflage der German Challenge siegt auf der Anlage des Wittelsbacher Golfclub ebenso wie im Vorjahr ein spanischer Golfprofi.

24. Juli 2022

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Bei der zweiten Austragung des mit 250.000 Euro dotierten Challenge Tour-Turnieres im Wittelsbacher Golfclub in Neuburg an der Donau kam es neben fünf deutschen Platzierungen in den Top 25 zu einem spannenden Finale - und wie im Vorjahr wieder einmal zu einem spanischen Sieger. Alejandro Del Rey und Mateusz Gradecki spielten in einem dramatischen Stechen bei hochsommerlichen Temperaturen um den Sieg beim einzigen deutschen Turnier auf der Challenge Tour und mussten schlaggleich mit jeweils Scores von 271 (-17) in die Verlängerung. Zahlreiche Zuschauern rund um das 18. Grün verfolgten am zweiten Extraloch dann Del Rey, der seinen kurzen Birdie-Putt lochte und Gradecki hinter sich ließ. /

Für den 24-jährigen Spanier war es der erste Sieg auf der Challenge Tour nach drei Top-Ten-Platzierungen im Jahr 2022 – ein historischer Erfolg für den Mann aus Madrid. "Ich finde keine Worte. Es war ein nicht ganz einfaches Jahr und ich habe mich die vergangenen eineinhalb Jahre nicht sehr gut gefühlt. Zu selten habe ich oben mitgespielt. Dieses Gefühl zu spüren, immer noch derselbe Typ zu sein, der gewinnen kann, wenn er oben mitspielt, war toll und es hat funktioniert“, sagte Del Rey, der für seinen Sieg 40.000 Euro Preisgeld und einen Big Green Egg Grill bekam und seinen Landsmann sowie Vorjahressieger Angel Hidalgo beerbte.

Max Schmitt (photo by Frank Föhlinger)

Schmitt bester Deutscher

Zu den großen Fans des Turniers und des Kurses im Wittelsbacher Golfclub gehörte auch Max Schmitt. Der 24-Jährige belegte mit 276 Schlägen (-12) wie im Vorjahr einen vierten Rang. Auch diesmal war Schmitt damit nach vier Runden der beste Deutsche. Dank einer 67 am Schlusstag sicherte er sich bei insgesamt zwölf unter Par sein bislang bestes Ergebnis in diesem Jahr auf der Challenge Tour. 

"Das Heim-Event und der Platz, das macht es zu einem besonderen Event. Es ist immer super, alte Bekannte zu sehen, die dann auch 18 Löcher mitgehen. Es hat echt richtig viel Spaß gemacht, alles super organisiert. Ich komme gerne wieder", sagte Schmitt.

Freddy Schott (photo by Frank Föhlinger)

Doppeltes Ass

Auch Freddy Schott und Velten Meyer erzielten gute Platzierungen. Beide deutschen Golfer landeten nach 72 Löchern bei acht unter Par und teilten sich den 14. Rang. Nick Bachem und Allen John teilten sich bei sieben unter Par den 21. Rang. Marc Hammer wurde nach zwei Siegen in der Vorwoche nun geteilter 28. bei sechs unter Par.

Die spektakulärsten Schläge des Turniers gelangen dem Finnen Kim Koivu und dem Franzosen Sébastian Gros. Beide schafften es nicht ins Wochenende, nahmen dafür aber besondere Preise mit nach Hause. Koivu freute sich über ein Golf-Cart, nachdem er an der anspruchsvollen 6 aus 199 Metern mit dem Eisen 5 zum Hole-in-One getroffen hatte. Ebenso ein Ass an gleicher Stelle erzielte der Franzose Sébastian Gros, der an der 6 ebenfalls in Runde zwei ein Hole-in-One notierte.

Robert M. Frank

Robert M. Frank
Leitender Redakteur

Nach abgeschlossenem Sportwissenschaft-Studium an der TU München ab 2008 als freier Autor/Reporter/Sportjournalist für Online-Portale, Tageszeitungen, Zeitschriften und Agenturen tätig. Der gebürtige Münchner, Jahrgang 1981, stieß 2018 zum Redaktionsteam hinzu und ist seit März 2022 Leitender Redakteur bei myGOLF.de. Golferische Heimat: Gut Rieden in Starnberg



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