Training

Golfen mit Brille

Trainingsexperte Christian Neumaier hat scharfe Tipps für Brillenträger.

25. Mai 2021

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"Brillenträger haben es gar nicht so einfach", beteuert Christian Neumaier, PGA-Pro und Leiter der Golfschule des GC Beuerberg bei München. Als Grund nennt der Coach einiger Tour-Spieler: "Wenn ich den Ball mit einer Brille anspreche und anschaue, möchte ich ihn durch die Mitte der Brille im 90-Grad-Winkel geradeaus anschauen, weil nur dann sehe ich ihn richtig scharf."

Beim normalen Ansprechen des Balls wäre der "gerade" Blick höher und die Augenachse würde über den Ball hinweg schauen. Somit schielt der Brillenträger nach unten zum Ball, sieht ihn gerne unscharf oder hat den unteren Bereich des Brillenrahmens im Weg. Das ist auch das Problem mit den Gleitsichtbrillen.

Schnell kann es da passieren, dass der Kopf zu weit nach unten gerichtet ist, um den Ball geradeaus besser zu sehen. Kopf und Blick sid dann zu fixiert auf den Ball, was die Beweglichkeit einschränkt und und das freie Schwingen schwierig macht. Darum ist Neumaier der Meinung, dass Brillenträger eigentlich eine größere Brille benötigen, die im unteren Bereich mehr Platz hat.

Die Lösung: "Schauen sie, dass Sie eine Brille bekommen, mit der Sie aktiv aufrecht stehen können und die Ihnen dann auch eine freie, offene Schwungbewegung mit Platz ermöglicht."

 

Christian Neumaier hat ein neues Golfbuch veröffentlicht: Golf - die wahren Fundamentals. "Diese wahren Fundamentals begleiten Sie täglich in Ihrem Spiel und werden Ihr Golfspiel bereichern", sagt der Autor. "In den zwölf Kapiteln lernen Sie die wesentlichen Grundlagen der Sportbewegung Golf zu verstehen, zu fühlen und folglich auch zu beherrschen." 

Sebastian Burow

Sebastian Burow
Chefredakteur Golf.de I myGOLF

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