Training

Driver-Setup mit vier Änderungen

Trainingsexperte Fabian Bünker zeigt im Video-Tipp, wie Sie sich mit dem Driver an den Ball stellen sollten, um lange und gerade Drives zu schlagen.

27. Juli 2021

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"In diesem Video zeige ich Dir, wie Du Dich beim Driver mit einem richtigen Setup an den Ball stellst und damit für lange und gerade Drives sorgst", beginnt PGA-Pro Fabian Bünker das Video zu diesem Trainingstipp. Der ehemalige Nationalspieler sagt: "Im Gegensatz zu den Eisen, ist das Setup beim Driver etwas anders."

Natürlich ist das Grund-Setup gleich, aber um die Vorteile des Drivers zu nutzen - nämlich längster Schaft, geringster Loft, größter Schlägerkopf und flachster Lie - braucht es insgesamt vier "leichte" Änderungen:

  • Nehmen Sie einen etwas breiteren Stand ein, um die höhere Geschwindigkeit besser ausbalancieren zu können.
  • Der aufgeteete Ball sollte sich auf Höhe der linken Ferse befinden, damit man den Ball eher in der Aufwärtsbewegung trifft und ihm einen hohen Startwinkel mitgeben kann.
  • Das Griffende kann gerne zum Bauchnabel zeigen, damit der Schläger so aufsitzt, wie er auch gebaut ist.
  • Sie dürfen Ihren Griff gerne nochmals etwas stärker machen, also die linke Hand noch etwas mehr nach rechts rüber drehen. So kann sich die Schlagfläche im Treffmoment eher schließen und der Ball bekommt eher einen Draw-Spin.

Der perfekte Driver-Schwung

Mit diesen vier Punkten lässt sich das Motto des PGA-Pros bestmöglich umsetzen: "Starte mit 0 Fehlern." Für den Driver-Schwung hat Bünker dann auch noch ein paar Änderungen im Gegensatz zum Eisen-Schwung:

  • Mit einem One-Piece-Takeaway lange gerade zurückgehen beim Ausholen, mit Hüften und Schultern weit aufdrehen …
  • … und im Abschwung dann mit den Händen nach unten schwingen und mit dem Schwerpunkt lange auf der rechten Seite bleiben.
  • So sind Sie im Treffmoment hinter dem Ball.
  • Das sorgt dafür, dass der Schläger sich von unten nach oben durch den Ball bewegt und ist das Geheimnis von langen und geraden Drives. 
  • Wie bei einer hohen Tennis-Topspin-Vorhand von innen nach außen …
  • … und dann natürlich ins volle Finish mit Gewicht auf der linken Ferse und angespannten Gesäß- und Bauchmuskeln, …
  • … um die volle Power gut ausbalanciert abfangen zu können.
  • Auch für diesen Trainingstipp können Sie sich hier eine Checkliste gratis herunterladen.

Falls auch Sie endlich konstant gutes Golf spielen wollen, können Sie sich bei Fabian Bünker für ein kostenloses Analysegespräch bewerben. In diesem Gespräch wird ihnen ein Trainingsplan erstellt, um das Gelernte auch von der Range auf den Platz umzusetzen und Ihre persönlichen Ziele zu erreichen. Mehr Infos dazu finden Sie unter: www.fabianbuenker.de/termin

Sebastian Burow

Sebastian Burow
Chefredakteur Golf.de I myGOLF

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