LPGA Tour

Masson Top 20 nach Moving Day

31-jährige Deutsche verliert zehn Ränge am Moving Day der CME Group Tour Championship.

20. Dezember 2020

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Mit einer 67er Runde konnte sich Caroline Masson gleich zu Beginn der CME Group Tour Championship eine starke Ausgangsposition erarbeiten. Am Freitag folgte eine 71, mit der die 31-jährige Deutsche beim Saisonfinale der LPGA Tour unter den Top Fünf ins Wochenende ging.

Der Moving Day sollte jedoch nicht die gewünschte Bewegung nach ganz vorne bringen. Denn: Neben Bogeys von den Löchern 1, 3, 7 und 13 brachte die Solheim-Cup-Spielerin nur zwei Birdies auf ihre Scorekarte (Loch 4 und 11).

Als geteilte 19. hat Caroline Masson bei insgesamt vier unter Par nach ihrer 74er Runde neun Zähler Rückstand auf die Führende Sei Young Kim. Die Südkoreanerin führt nach Runden von 67, 69 und 67 Zählern das Feld bei 13 unter Par einen Schlag vor ihrer Landsfrau Jin Young Ko (68+67+69) an.

Masson ging als einzige Deutsche beim Saisonfinale der LPGA Tour an den Start. Sophia Popov konnte sich nicht über die Rangliste qualifizieren und erhielt trotz Major-Sieg keine Sponsoreneinladung.

In der Saisonwertung belegt die 31-Jährige den 33. Rang. In den vergangenen beiden Jahren schloss sie das Gesamtranking auf dem 28. Platz ab - besser war sie noch nie. Eine gute Leistung in Naples und sie könnte sich mit einer neuen Karrierebestleistung in die Weihnachtspause verabschieden. Der Grundstein für die gute Saison: Masson verpasste nur drei Cuts in diesem Jahr und beendete sieben Turniere in den Top 25. Insbesondere auf den Grüns zählte sie zu den stärksten Spielerinnen auf der Tour. Pro Runde benötigte sie in dieser Saison durchschnittlich nur 29,37 Putts - Platz elf in dieser Statistik. Und die Bedingungen beim Saisonfinale in diesem Jahr kommen ihr zugute. Masson: "Die Grüns sind diesmal etwas besser als sonst. Man kann die Fahnen direkter angreifen und vielleicht etwas aggressiver spielen als sonst."

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