Callaway Golf

Überzeugend überlegen und ansprechend anders

Bei Callaway ist man ständig auf der Suche nach Innovationen und nutzt fortschrittliche Technologien, um bessere Schläger herzustellen. Das ist, was Callaway auszeichnet.

03. Mai 2021

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Wie lange spielen Sie schon Golf? Können Sie sich an die Zeit erinnern, als man zum Driver einfach nur "Dicke Berta" sagte? Quasi wie Tempos zu Taschentüchern oder Uhu zu Kleber, hatte die Big Bertha von Callaway einen ähnlichen Stand. Die Dicke Bertha als Deonym für den Driver und als Synonym für explosive Distanzen.

Raketenwissenschaft in ähnlichem Maß ist heutzutage eher seltener geworden. Aber dennoch kann man bei Callaway durchaus richtig stolz sein auf ein paar Meilensteine und Hightech-Standards, die man in den letzten Jahren gesetzt hat und die ihresgleichen suchen. Der Golfspezialist mit Hauptsitz in Carlsbad, Kalifornien, wurde 1982 vom damals 63-jährigen Ely Callaway gegründet, beschäftigt aktuell um die 4.200 Mitarbeiter, macht einen Jahresumsatz von rund 1,589 Mrd. US-Dollar (2020), investierte zuletzt mit zweistelligen Millionenbeträgen in die Modernisierung ihrer Produktionsstätten (Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen 2020: 46,3 Mio.) und sorgte für Aufmerksamkeit mit den Käufen des Mode-Labels Travis Mathew oder von Jack Wolfskin sowie mit der Fusion mit Topgolf, über die wir jüngst berichtet hatten. Zur Callaway-Gruppe gehört zudem auch Odyssey und Ogio. Im Jahr 1988 machte man noch um die fünf Millionen Jahresumsatz, zehn Jahre später hatte man ihn mehr als verhundertfünfzigfacht - der Durchbruch gelang mit der Hölzerserie Big Bertha, die Anfang der 1990er auf den Markt kam. Interessant auch: Callaway hält 4.200 Trademarks (US und andere) sowie mehr als 1.900 Patente.

Apropos Rocket Science: Namensgeber für den Erfolgsdriver war das deutsche Haubitzen-Geschütz Dicke Bertha aus dem Ersten Weltkrieg. Gründer Ely Callaway fand den Namen passend für seine neuartigen Hölzer, die aus Stahl und mit 190 ccm für damalige Verhältnisse ziemlich groß waren, während übliche Modelle noch aus Persimmon-Holz bestanden. Der Firmenumsatz schnellte in die Höhe und auch in den Folgejahren blieb man ständig auf der Suche nach fortschrittlichen Technologien, um bessere Schläger herzustellen. Das ist es, was Callaway auszeichnet.

Einige der Innovationen von Callaway suchen ihresgleichen und haben die Messlatte ziemlich hoch gesetzt, so dass sich die Produkte äußerster Beliebtheit erfreuen - unter Tour-Pros wie ambitionierten Amateuren und blutigen Anfängern. Jailbreak, Flash Face, Triple Track, Stroke Lab und das zu Nutze machen von künstlicher Intelligenz (A.I.), um das Beste aus dem Schläger herauszuholen.

 

A.I.: Künstliche Intelligenz verändert die Art und Weise, wie Schläger entworfen werden

Durch die Investition in einen neuen und leistungsstärkeren Supercomputer hat das Forschungs- und Entwicklungsteam von Callaway seine Fähigkeit zur Nutzung von künstlicher Intelligenz (A.I.) und maschineller Lernfähigkeit verbessert, um weitreichende Leistungsmerkmale und Technologien zu entwickeln, die in die gesamte Hölzer-Linie integriert wurden. "Seit wir begonnen haben, A.I. zu verwenden, um uns bei der Entwicklung besserer Golfausrüstung zu unterstützen, haben wir unser Verständnis für ihre Leistungsfähigkeit und Power verbessert", sagt Dr. Alan Hocknell, Callaway SVP of R&D. "Das hat uns dabei geholfen, innovative neue Funktionen und Technologien zu entwickeln, wie die der Mavrik-Familie, die sich über die Konventionen hinwegsetzen und die Leistung über die Erwartungen der Golfer hinaus steigern. Zu Beginn eines neuen Jahrzehnts sind wir zuversichtlich, dass wir mit Hilfe der künstlichen Intelligenz weiterhin Grenzen durch Innovation verschieben können." Die Schlagfläche jedes Holzes ist so gestaltet, dass sie mit den individuellen Spezifikationen jedes Kopfs - Größe, Form, Schwerpunktlage, Footprint, interne Gewichtung - arbeitet, um die Distanz zu maximieren und Fehler zu minimieren. 

Während andere Hersteller im R&D Department vermehrt physische Prototypen verwenden, errechnete Callaways Supermaschine mehr als 15.000 virtuelle Prototypen - für jeden einzelnen Epic Flash Driver (2019). Eine Leistung, für die normale Rechner 34 Jahre gebraucht hätten. Sozusagen bekommen Sie hier also die Gelegenheit, einen Driver aus der Zukunft zu spielen. Mittlerweile macht sich Callaway die A.I.-Power bei der Entwicklung sämtlicher Schläger, vom Apex Eisen bis zum Epic Driver, zunutze und reizt somit stets das Maximum an Performance für die jeweilige Konstruktion aus. Für Sie bedeutet das eine höhere Fehlertoleranz, mehr Ballgeschwindigkeit und optimale Abflugbedingungen in jedem Schläger. Oder kurz: Mit Schlägern von Callaway machen Sie sich das Spiel etwas einfacher.

 

Jailbreak: eine der größten Golf-Innovationen der letzten Jahre

Bei den Hölzern der Epic Serie 2021 wurden per A.I. designte Jailbreak Speed Frames verbaut. Frühere Jailbreak-Architekturen haben den Körper in vertikaler Richtung versteift. Durch die Anwendung von Künstlicher Intelligenz verbessert diese neue Struktur die Stabilität auch in horizontaler und torsionaler Richtung.

Warum die Stabilität des Schlägerkopfs für Sie wichtig ist? Je weniger sich die gesamte Struktur des Kopfs im Treffmoment verformt, umso weniger Energie geht unnötig verloren und umso effizienter kann die Geschwindigkeit des Schlägers auf den Ball übertragen werden. So das Ergebnis: außergewöhnliche Ballgeschwindigkeiten auf der gesamten Flash Face Titan-Schlagfläche und erhöhte Fehlerverzeihung dank des fortschrittlichen Composite-Designs. Das firmeneigene Triaxial-Karbon bedeckt dabei einen größeren Teil der Krone und der Spitze, was zu einer Gewichtseinsparung von über 16 Gramm im Vergleich zu einer Titankrone führt. Die Ingenieure konnten dieses eingesparte Gewicht umverteilen und so die interne Gewichtung für mehr Fehlerverzeihbarkeit, einen höheren Ballflug und weniger Spin optimieren.

 

Triple Track Technology: Wie das menschliche Auge gerade Linien sieht

Die Triple Track Putter von Odyssey wurde entwickelt, um in Verbindung mit den Triple-Track-Bällen von Callaway besonders gut zu harmonieren und Golfern zu helfen, genauer zu zielen, einen beständigen, soliden Kontakt herzustellen und den Ball regelmäßig auf der Ziellinie zu starten. 

"Wir waren sofort vom Triple-Track-Golfball fasziniert", sagte Sean Toulon, Odyssey SVP und General Manager. "Wir haben sofort damit begonnen, Linien auf Putter-Köpfe zu zeichnen. Und tatsächlich haben Spielertests gezeigt, dass die Kombination eines Triple-Track-Golfballs mit einem Triple-Track-Putter eine noch bessere Genauigkeit ermöglicht." Und was steckt dahinter? Triple Track macht sich die Wissenschaft der Vernier Hyper Acuity zunutze -  wie das menschliche Auge gerade Linien sieht. Das kommt auch bei Flugzeuglandebahnen zum Einsatz.

 

Stroke Lab Technology: Methode der Gewichtsverteilung zur Verbesserung der physischen Dynamik

Stroke Lab Putter kamen für die Saison 2019 erstmals auf den Markt und bestachen mit einer innovativen Gewichtsverteilung des Unternehmens Stroke Lab, um die Leistungsdynamik für einen konsistenteren Putt-Stroke zu verbessern. Die Herangehensweise an die Putter-Gewichtung war dabei völlig neu und einmalig.

Der Stroke Lab Shaft ist um 40 Gramm leichter als Stahl-Schäfte der früheren Generationen, was durch eine Kombination mehrerer Materialen ermöglicht wurde: Ein Graphit-Oberteil wurde mit einer Stahlspitze kombiniert und ein Gesamtgewicht von nur 75 Gramm erreicht. "Wir haben das eingesparte Gewicht umverteilt, indem wir der Sohle des Putterkopfs zehn Gramm und dem Griffende je nach Variante 30 Gramm (Oversize Griff) oder 40 Gramm (Pistol Griff) hinzugefügt haben", sagt Sean Toulon, Senior Vice President und General Manager von Odyssey. "Diese Putter verkörpern, worum es bei Stroke Lab geht: Die Norm in Frage zu stellen, um Putter zu entwickeln, die wesentlich besser funktionieren, um Golfern zu helfen, mehr Putts zu machen."

Der Einfluss der Gewichtsverteilung des Stroke Lab auf den Putt-Stroke sei dramatisch. Odyssey-Studien zeigen Verbesserungen in der Konstanz des Timings, der Schlagflächenstellung im Treffmoment, der Ballgeschwindigkeit und der Startrichtung eines jeden Putts. Das Gefühl für den Putter-Kopf wird greifbarer und hilft dem Golfer, immer und immer wieder den gleichen, optimalen Schlag auszuführen. Der Schaft ist steifer, Sie haben 23 Prozent des Gewichts in den Händen und fühlen den Balance-Punkt auch näher bei den Händen, was sich in einem besseren Tempo und somit besserer Längenkontrolle bemerkbar macht. "Stroke Lab hat die Putter-Kategorie revolutioniert, indem es den Rhythmus und die Konsistenz eines Golfspielers grundlegend verbessert hat", ergänzt Toulon. "Und wir kombinieren es auch mit all der Fehlerverzeihung von Super-High-MOI-Kopfformen mit dem Ziel, jedem Golfer zu helfen, mehr Putts zu machen."

Phil Mickelson zu Stroke Lab: "Bei den ersten Putts, die ich mit diesen Putter gespielt habe, habe ich einen echten Unterschied bemerkt."

 

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Sebastian Burow

Sebastian Burow
Chefredakteur Golf.de I myGOLF

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